Generalversammlung

Die Generalversammlung der Steinbock- Zunft fand am Samstag, den 22.08.2020 um 20 Uhr unter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln in der Ringerhalle in Taisersdorf statt.

Nachfolgend ein Bericht der Versammlung.

 

TOP 1: Begrüßung durch die Zunftmeisterin

Die Zunftmeisterin Carina Lohr begrüßte 44 anwesende Mitglieder mit einem dreifachen Steinbock- Stoß. Als erstes bedankte sie sich bei allen, dass die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgt wurden. Besonders begrüßt wurde dann der stellvertretende Bürgermeister Jörg Schirm, Ortsvorsteherin Ruth Steindl, die Ehrenzunftmeister Karl Stehle und Kurt Lohr sowie das Ehrenmitglied Erhard Kohler. Im Anschluss wurde eine Gedenkminute für die verstorbenen Vereinsmitglieder Elfriede Baiker (Ehrenmitglied), Paul Schmid und Margarete Maiwald eingelegt.

 

TOP 2: Bericht der Schriftführerin

Martina Lohr berichtete über die Ereignisse im Vereinsjahr 2019/2020 und veranschaulichte dies mit einer Bildershow.

 

TOP 3: Bericht der Zunftmeisterin

Carina Lohr dankte zuerst ihren Zunftratskollegen für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit. Dieses Jahr standen auch einige „Spezial-Sitzungen“ an, um wichtige Dinge für die Zukunft auszuarbeiten. Anschließend bedankte sie sich bei allen Mitgliedern. Sie appellierte jedoch auch, dass jedes Mitglied einen ausgeglichenen Anteil im Verein beitragen soll. Egal ob es Aufbau- oder Abbautermine sind, Arbeitseinsätze bei Festen oder beim Programm auf der Bühne. Sie beendete ihren Bericht mit einem zuversichtlichen Blick in das nächste Jahr, wo Spaß, Freude und auch Arbeit dazugehören.

 

TOP 4: Bericht des Kassierers

Hubert Fitz berichtete über die Einnahmen und Ausgaben.

 

TOP 5: Bericht der Kassenprüfer

Heiko Martin und Maria Schreiber hatten die Kasse geprüft. Heiko Martin erwähnte, dass die Belege vollständig vorhanden sind und sie das Kassenbuch geprüft haben. Deshalb schlug er vor, die gesamte Vorstandschaft zu entlasten.

 

TOP 6: Entlastung der gesamten Vorstandschaft

Der stellvertretende Bürgermeister Jörg Schirm übernahm die Entlastung der gesamten Vorstandschaft. Zu Beginn grüßte er mit einem Steinbock-Stoß und lobte die hohe Anwesenheit bei der Versammlung. Dann richtete er Grüße des Bürgermeisters aus, der einen guten Verlauf wünscht. Er bedankte sich bei der Zunftmeisterin Carina Lohr und dem Zunftrat für die Tätigkeiten das ganze Jahr über. Die Entlastung der gesamten Vorstandschaft wurde per Handzeichen durchgeführt.

 

TOP 7: Wahl des stellvertretenden Zunftmeisters

Die Zunftmeisterin erklärte zuerst, wer alles wahlberechtigt ist. Dann übernahm wieder Jörg Schirm das Wort und leitete die Wahl. Als Vorschlag wurde Günter Schmid genannt. Er wurde per Handzeichen einstimmig gewählt.

 

TOP 8: Wahl des gesamten Zunftrates

Carina Lohr erklärte, dass zuerst 5 weibliche Zunftratsmitglieder und im Anschluss dann 6 männliche Zunftratsmitglieder gewählt werden. Die 2 Wahldurchgänge fanden geheim, mit folgendem Ergebnis, statt:

Sonja Allweyer, Martina Lohr, Kerstin Martin, Maria Endres, Julia Steppacher

Roland Kohler, Alexander Lohr, Patrick Endres, Stefan Schechter, Jan Schreiber, Andreas Ehinger

 

TOP 9: Wahl des Kassenprüfers für das Jahr 2021

Heiko Martin hat das 2. Jahr als Kassenprüfer vollendet. Als Nachfolger erklärte sich Stephan Endres bereit, dieses Amt zu übernehmen. Er wurde per Handzeichen einstimmig für die nächsten 2 Jahre gewählt. Somit sind Maria Schreiber und Stephan Endres Kassenprüfer. 

 

TOP 10: Aufnahme von Neumitgliedern

Die Zunftmeisterin konnte 5 neue Mitglieder in die Steinbockzunft aufnehmen. Tobias Lohr, Erwin Wieselsberger und Ruth Steindl waren anwesend und bekamen den Steinbock- Orden, sowie die Vereinssatzung überreicht. Außerdem wurden Evgenija und Paul Schmuck (beide abwesend) aufgenommen.

 

TOP 11: Verschiedenes

  • Die Ortsvorsteherin Ruth Steindl meldete sich zu Wort und trug ein kleines Steinbock-Gedicht vor, welches vom Absetzten der Ortsvorsteherin stammte und erinnerte an die schöne Zeit „Fasnet“, vor der Corona-Pandemie. Sie bedankte sich für das Sommerfest oder auch den stimmungsvollen Martinsumzug.
  • Die Zunftmeisterin übernahm wieder das Wort und informierte, dass die Datenschutz-Richtlinien im letzten Vereinsjahr ausgearbeitet wurden. Die anwesenden Mitglieder stimmten über diese Datenschutz-Richtlinien einstimmig ab. Alle Neumitglieder werden in Zukunft mit dem Mitgliedsantrag und der Satzung auch unsere Datenschutz-Richtlinie ausgehändigt bekommen. Für die aktuellen Mitglieder lagen sie aus bzw. sind diese dann auf der Homepage einsehbar.
  • Eltern, deren Kinder über sie bei uns im Verein und somit auch versichert sind, müssen eine Einwilligung zu Foto/Filmaufnahmen und deren Veröffentlichung unterschreiben. Diese Einwilligung müssen die Eltern für alle, welche noch nicht das Lebensjahr erreicht haben, unterschreiben.
  • Jedes Mitglied muss bei einem Namens-/ Wohnortswechsel etc. eine schriftliche Meldung an die Zunftmeisterin bzw. an ein Zunftratsmitglied machen. Der Zunftrat ist nicht berechtigt, selbstständig durch Eigenkenntnis die Daten zu ändern.

 

TOP 12: Wünsche und Anträge

  • Hier gab es 3 Wortmeldungen von Mitgliedern.
  • Vizezunftmeister Günter Schmid dankte der Zunftmeisterin für ihren weiten Fahrweg. Zudem dankte er ihr und Martina Lohr für die Ausarbeitung des Hygienekonzeptes.
  • Dann dankte Günter Schmid, Kurt Lohr und Erhard Kohler, für das Bänkle putzen und ausmähen.
  • Zum Schluss dankte die Zunftmeisterin, Jan Schreiber der die Technik machte.

Carina Lohr beendete die Generalversammlung mit drei kräftigen Steinbock- Stoß.

 

Eure Zunfträte

Steinbock - Stoß


Schmotzige Dunschtig

Schmotzige Dunschtig


Zunftball

Unter dem Motto „Egal in welcher Zeit, der Steinbock ist bereit“ haben die Akteure der Steinbockzunft Taisersdorf ein buntes und abwechslungsreiches Programm für ihren Zunftball, der am vergangenen Samstag, den 08.02.2020 in der Ringerhalle stattgefunden hat, zusammengestellt.

Zu Beginn begrüßte die Zunftmeisterin Carina Lohr alle Gäste. Anschließend führten Katarina Endres als Trixi und Manfred Willibald als Heribert durch das Programm. Während die schlaue Trixi vorstellte, mit welcher Formel sie die Zeitmaschine erfunden hatte, war Heribert sehr erstaunt.

Wie ihre Zeitmaschine funktionierte, konnte im ersten Stück gesehen werden. Waldburga aus dem Mittelalter, Hannelore als Hippie, Jaqueline aus 2020 und Aria aus der Zukunft sind alle mit Hilfe dieser Zeitmaschine in der Schule bei Trixi im Unterricht gelandet. Trixi versuchte Unterricht zu machen, was sich jedoch als schwierig erwies. Als es mit Mathe und Deutsch nicht klappte, probierte sie es mit Naturwissenschaften. Doch auch hier, war kein normaler Unterricht möglich und so verzog sie sich in die Steinbock-Bar.

Daraufhin folgte ein Strichmännchen Tanz, welcher beim Publikum besonders gut ankam. Erst nach einer Zugabe, durfte das Steinbockballett die Bühne wieder verlassen.

Weiter ging es mit dem Sketch aus den 20er Jahren, indem sich Nicole Stengele und Ann-Kathrin Schechter über die Männerwelt lustig machten.

Als Doris Endres (als Sophie) und Heike Steurer (als Lieschen) auf die Bühne kamen setzten sie sich zuerst einmal auf die Mitfahrbänkle im Ort und unterhielten sich über die früheren, schönen Zeiten. Als sie dann die Zeitmaschine von Trixi entdeckten, landeten beide in der Steinzeit und mussten feststellen, dass es dort keinen Strom für das Handykabel gab. Jedoch hatten sie glücklicherweise noch den guten Likör dabei. Nebenbei erzählten sie sich Neuigkeiten aus dem Dorf.

Der Ritter Sir Patrick der Trunkene und sein Knappe Manni sollten im nächsten Stück eine der fünf gestellten Aufgaben erfüllen. Da der starke Ritter jedoch Höhenangst hat, konnte er nicht die hübsche Prinzessin vom Turm retten. Er entschied sich für die Aufgabe, das Ungeheuer „ein Steinbock“ aus dem Ort zu vertreiben. 

 

Der 60er Jahre Tanz der Steinbock-Mädels mit ihren tollen Petticoat Kleidern frischte zwischendurch wieder auf und das Publikum klatschte kräftig mit. Auch hier durften sie erst nach einer Zugabe von der Bühne gehen.

Beim Schlussstück wurde eine Zeitmaschine gebaut um in verschiedene Jahre fliegen zu können. Als sie bemerkten, dass die Baccardi-Fabrik geschlossen hat, flogen sie zunächst in das Erfindungsjahr des Baccardis. Jan aus dem Zukunftsjahr 3333 schmeckte dieser jedoch nicht und spuckte ihn kurzerhand aus. Die Anderen erklärten ihm, dass Cola eine Limonade ist, die entwickelt wurde um den Baccardi noch besser schmecken zu lassen. Somit ging der nächste Flug in das Jahr der Cola-Entstehung. 

Zum Finale kamen alle Akteure noch einmal auf die Bühne und wurden von der Zunftmeisterin Carina Lohr mit dankenden Worten namentlich vorgestellt.

Zwischen den Programmpunkten und danach spielte Alleinunterhalter Pirmin Wäldin. Als spontane Einlage, sang der 10-jährige Jonas Fitz das Lied „Der Paul und sein Gaul“ mutig in das Mikrofon von Pirmin Wäldin, der ihn mit dem Akkordeon begleitete.